30. Jahrestagung der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie e. V.

Auch mit Querschnittlähmung geht es weiter! Eine Standortbestimmung gestern, heute und morgen!
Schirmherr: Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg
17. - 20. Mai 2017 • Ulm

30. Jahrestagung der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie e. V.

Auch mit Querschnittlähmung geht es weiter! Eine Standortbestimmung gestern, heute und morgen!
Schirmherr: Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg
17. - 20. Mai 2017 • Ulm

Kongressdetails

28. Jahrestagung der DMGP vom 24.-27. Juni 2015 in Hessisch Lichtenau und im Kongress Palais Kassel

Dr. med. Marion A. Saur

Nachwort der Tagungsleitung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

vor wenigen Tagen war das Querschnittgelähmten Zentrum Hessisch Lichtenau in Kassel während der 28. Jahrestagung der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie in Hessisch Lichtenau und Kassel Ihr Gastgeber. Zur diesjährigen Tagung kamen exakt 603 Teilnehmern, wovon etwa 100 an den 32 ausstellenden Industrieständen tätig waren. Wir haben viele Rückmeldungen bekommen aus denen wir entnehmen können, dass Sie sich bei uns wohlgefühlt haben.

Darüber freuen wir uns wirklich sehr, ebenso, dass wir Ihnen unser Zentrum und die Stadt Kassel während des Kongresses ein wenig näher bringen konnten. Das sommerliche Wetter hat uns beim Get togehter, beim Sektempfang am Herkules mit Blick auf die Wasserspiele und dem anschließenden gemeinsamen Feiern dabei unterstützt.

Die ausgezeichnete Band hat das Zelt gerockt, wie man so schön sagt, und ich denke, wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß! Es ist uns leicht gefallen, Ihnen ein guter Gastgeber zu sein, denn Sie waren Gäste, wie man sie sich wünscht: Es gab einen regen Austausch in den Arbeitskreisen und nach den Vorträgen, viele haben ihr Wissen mit Kolleginnen und Kollegen geteilt und abends miteinander gefeiert.

So soll es sein. Dies stärkt unseren Zusammenhalt bei den schwierigen Aufgaben, die wir in unserem Alltag zu bewältigen haben und sollte weiter gepflegt werden. Unser Arbeitsalltag mit querschnittgelähmten Patienten ist nicht einfach, daher haben uns die Worte von Edgar Franke vom Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages gestärkt. Die Aussicht, in Zukunft Hilfsmittel schneller und leichter zugänglich gemacht zu bekommen, lässt uns für unsere Patienten hoffen, wissen wir doch wie angespannt die Haushaltslage des Bundes ist.

Abschließend möchte ich mich im Namen des Querschnittgelähmten Zentrums Hessisch-Lichtenau bei Ihnen bedanken, weil Sie dem Thema „Querschnittlähmung ohne Trauma?“ so viel Aufmerksamkeit geschenkt haben. Wir konnten durch diesen auf die besonderen medizinischen und psychologischen Probleme verweisen, die damit einhergehen und die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Ich freue mich, wenn wir uns im nächsten Jahr in Hamburg wiedersehen und uns dem herausfordernden und spannenden Thema „Inklusion von Menschen mit Querschnittlähmung: eine multiprofessionelle Herausforderung“ stellen werden!

Dr. med. Marion A. Saur

2. Vorsitzende DMGP e. V.
Chefärztin des Querschnittgelähmten Zentrum Hessisch Lichtenau
Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau gGmbH